Prüfungsfragen

 

Die schriftliche Heilpraktiker - Überprüfung: ein Multiple-Choice-Test.

60 Fragen / 2 Stunden / bis zu 15 Fragen dürfen falsch beantwortet sein.
- Das bedeutet pro Frage zwei Minuten Zeit.

Vorab:
Wie Sie den MC-Test erfolgreich bestehen können

Um nicht in Stress zu geraten, sondern Ihre Ressourcen optimal zu nutzen, ist es erforderlich, ein Schema zu verfolgen, von dem Sie bei keiner Frage abweichen. In meinen HP-Kursen wird dieses Schema unterrichtet und in jeder Sitzung trainiert (In der unverbindlichen Probesitzung erfahren Sie bereits, wie dieses Schema funktioniert).

Hier aber schon ein Tipp: Schließen Sie jede Frage mit einer Antwort ab, notfalls raten Sie. Lassen Sie bitte keine Antworten aus mit dem Hintergedanken: Diese Frage löse ich am Schluss.

Das hat zwei Gründe:
1. Am Schluss der Prüfung sind Ihre Energien verbraucht, Sie machen mehr Fehler.
2. Jede Frage, die Sie nicht beantworten, kostet Energie. In Ihrem Unterbewusstsein entstehen sogenannte offene Loops. Je mehr Fragen Sie offen lassen, desto unsicherer werden Sie.

Und nun einige Beispiele aus aktuellen MC-Prüfungen: 
In Schleswig - Holstein ist die Form der Fragestellungen eine andere als in Hamburg, Niedersachsen und anderen Bundesländern - Das Schema ist jedoch dasselbe!
(In meinen Kursen gibt es die Prüfungen der letzten Jahre ausleihbar auf CD). 


 


 

Hamburg, Niedersachsen, andere Bundesländer:

(Die Lösungen finden Sie ganz unten.)

1. Welche der folgenden Aussagen zu Ernährung treffen zu?
1) Der Energiebedarf des Menschen ist nur von seiner körperlichen Arbeit abhängig.
2) Ein Leistungssportler kann einen Energiebedarf von bis weit über 4000 kcal täglich haben.
3) Der Körper des Menschen stellt mehrfach ungesättigte Fettsäuren selbst her
4) Eine Erhöhung des HDL-Cholesterins bedeutet ein erhöhtes Arterioskleroserisiko
5) Das beim Eiweißabbau entstehende Ammoniak ist ein starkes Nervengift

a) 2 und 4 b) 2 und 5 c) nur 1,3 und 5 d) 2,3 und 4 e) nur 2,3 und 5

2. Welches Symptom kann bei Virushepatitis auftreten?
1 Blut im Urin
2 Schüttelfrost
3 hochgradiger Flüssigkeitsverlust
4 Teerstühle
5 unerträgliche Kopfschmerzen
6 kaffeesatzartiges Erbrechen

Welche Aussagen sind richtig?
A: 1 und 2 sind richtig.
B: 2 und 4 sind richtig.
C: 3 und 5 sind richtig.
D: 4 und 6 sind richtig.
E: Alle Aussagen sind falsch.
F: Alle Aussagen sind richtig.

3. Welche der folgenden Aussagen zu Erkrankungen der Gallenblase
und der Gallenwege treffen zu?
1. Die Mehrzahl der Gallensteinträger hat keine Beschwerden.
2. Begünstigende Faktoren zur Gallensteinbildung nennt die sog. 5-F-Regel (u.a. weiblich, übergewichtig, >40 Jahre alt)
3. Klemmt sich ein Gallenstein im Ductus choledochus ein, kann es zum Verschlussikterus kommen
4. Eine Porzellangallenblase (Gallenblase mit verkalkter, verhärteter Wand) hat ein erhöhtes Entartungsrisiko
5. Eine mögliche Komplikation bei Gallensteinen ist die aktue Pankreatitis

a) nur 1 und 4
b) nur 1, 3 und 4
c) nur 2, 3 und 5
d) nur 3, 4 und 5
e) 1- 5, alle richtig

4. Welche Erscheinungen liegen bei einer Rechtsherzinsuffizienz vor?
1. Halsvenenstau
2. Pfortaderhochdruck
3. Nykturie
4. Lungenödem
5. Asthma cardiale

A) Nur die Aussagen l, 2, 3 und 4 sind richtig
B) Nur die Aussagen l, 2 und 3 sind richtig
C) Nur die Aussagen l, 2 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen l, 2 und 4 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig

5. Welche möglichen Komplikationen können bei chronischer Bronchitis auftreten?
1 Lungenemphysem
2 Bronchopneumonie
3 Cor pulmonale
4 Urämie

Welche Aussage(n) ist/sind richtig?
A: 1 ist richtig.
B: 1 und 2 sind richtig.
C: 1, 2 und 3 sind richtig.
D: 2 ist richtig.
E: Alle Aussagen sind richtig.

6. Wodurch kann roter und rotbrauner Urin verusacht sein?
1) Hämaturie
2) Myoglobinurie
3) Nahrungsmittel(zb. Rote Beete)
4) Proteinurie
5) Diabetis mellitus

a) 1+2
b) 2 + 3
c) 1,2,3
d) 2,3,5
e) 1-5, alles r



Schleswig-Holstein:

(Nur ein Buchstabe ist richtig. Es kann zum Beispiel auch nur A sein.)

7. Folgende Aussage/n zur aktuen Hepatitis ist/sind richtig:
A. Hepatitis A nimmt häufig einen chronischen Verlauf
B. Die Übertragung der Hepatitits B erfolgt sehr selten sexuell
C. Neben allgemeinen Maßnahmen existiert bie Hepatitis A keine spezifische Therapie
D: Nur B und C sind richtig
E. Keine der Aussagen A, B und C ist richtig

8. Welche Aussage/n zur Hepatitis A ist/sind richtig:
A. Vier Wochen vor Auftreten von Transaminasenerhöhung bzw. Ikterus besteht bereits Ansteckungsgefahr
B. Muscheln und Austern sind Hauptinfektionsquelle für Hep. A
C. Es gibt eine aktive Impfung mit Totimpfstoff und eine passive Immunisierung mit Immunglobulinen
D. B und C sind richtig
E. A, B und C sind richtig

9. Symptome einer isolierten Linksherzinsuffizienz ist/sind:
A Prätibiale Ödeme
B Hepatomegalie
C nächtliches Asthma cardiale
D nur A und C
E A, B und C

10. Herzrhythmusstörungen können durch folgende(s) Medikamt (e) verursacht sein:
A. Antiarrhythmika
B. Betarezeptorenblocker
C. Psychopharmaka
D. Aund B sind richtig
E. A, B und C sind richtig

11. Abdominale Erkrankungen können häufig schon an der Körperhaltung und an dem Verhalten des Patienten erkannt werden. Ordnen Sie die Beschreibung „regungslose Daliegen mit angezogenen Knien, größtmögliches Vermeiden jeder Bewegung" die wahrscheinlichste Verdachtsdiagnose zu.

A. Peritonitis
B. Obstruktionsileus
C. Harnleiterkonkrement
D. Leberzirrhose
E. Akute Hepatitis

12. Folgende Aussagen zur Pneumokokken-Pneumonie ist richtig
A. Meist treten subfrebrile Temperaturen auf
B. Der Beginn ist in der Regel schleichend
C. Im Verlauf finden sich auskultatorisch Bronchialatmen, mittelblasige Rasselgeräusche
D. B und C
E. Keine der Aussagen A, B und C ist richtig

13. Folgende Aussagen zum Diabetis mellitus ist oder sind richtig:
A Das Auftreten von Glukose im Urin beweist einen Diabetes mellitus
B Eine Harnuntersuchung auf Glukose ist genauer als eine Blutzuckermessung.
C Ketonkörper im Urin können ein Hinweis auf einen Anstieg des Blutzuckers sein
D Nur A und C sind richtig
E Keine der Aussagen A, B und C ist richtig.


 

Lösungen Hamburg, Niedersachen, andere Bundesländer

1. Antwort B ist richtig
2. Antwort E ist richtig
3. Antwort E ist richtig
4. Antwort B ist richtig
5. Antwort C ist richtig
6. Antwort C ist richtig

Lösungen Schleswig-Holstein

7. Antwort C ist richtig
8. Antwort D ist richtig
9. Antwort C ist richtig
10. Antwort E ist richtig
11. Antwort A ist richtig
12. Antwort C ist richtig
13. Antwort C ist richtig



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